Förderverein der Rheinischen Schulen für Hörgeschädigte Düsseldorf e.V.


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Schifreizeit in Mayrhofen Zillertal im Dezember 2009
 

Im Dezember hatte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Johann-Heidsiek-Schule die Möglichkeit, auf Einladung der Peter-Maffay-Stifung eine Woche Schiurlaub zu machen.


 


Schifreizeit der Förderschule Hören und Kommunikation Düsseldorf 

in Schwendau/Mayrhofen vom 8.12.2009 - 15.12.2009

 

Im Sommer wurden wir von der Peter-Maffay-Stiftung eingeladen, im Dezember mit einer Schülergruppe nach Mayrhofen in Österreich zu fahren. Dieses Angebot haben wir gerne angenommen und überlegt, welchen Schülern und Schülerinnen wir diese Fahrt im Sinne der Peter-Maffay-Stiftung ermöglichen wollen. Es wurde letztendlich eine bunt gemischte Truppe aus Kindern der zweiten und dritten Schuljahre.

Das halbe Jahr Vorlaufzeit konnten wir nutzen, um die Fahrt zu organisieren, aber auch für eine Schi-AG, in der wir die SchülerInnen mit Skigymnastik auf die anstehende Skifahrt vorbereitet haben. Ein Highlight in der Vorbereitung war ein Ausflug in die Kletterhalle unter professioneller Anleitung, um die Gruppenfindung zu unterstützen. Schließlich mussten sich alle SchülerInnen gegenseitig sichern, sich dabei vertrauen und unterstützen. Wichtige Aspekte für die gemeinsamen Aktionen auf dem Berg und im Schnee.

 

Am Dienstag, dem 08.12.09 ging es dann endlich los. Nach einer langen Busfahrt erreichten wir Schwendau und unsere Pension Sidan am Abend.     

 
Im Bus auf der Hinfahrt Im Bus auf der Hinfahrt
          

Dort wurden wir sehr herzlich begrüßt und mit einem leckeren Abendessen verwöhnt. Für viele der Kinder war es eine ganz besondere Situation, in einem gemütlichen Restaurant das Essen von sehr (kinder)freundlicher Bedienung serviert zu bekommen. Überhaupt war das Essen immer sehr lecker. Besonders das reichhaltige Salatbuffet fand großen Anklang bei den Kindern (und natürlich auch bei uns Betreuern).

 
Beim Mittagessen Mittagstisch

Auch in den Zimmern fühlten sich die Kinder sehr wohl und hatten sich dort schnell eingerichtet.

 

Mit dem Skifahren ging es dann am Mittwoch los. Die atemberaubende Fahrt mit der Gondel über steile Felsen beeindruckte die Kinder sehr.

Aufstieg Gondel

Oben angekommen staunten dann alle bei strahlendem Sonnenschein über den vielen schönen Schnee. Direkt an der Gondel fanden wir gleich ein optimales Anfängergebiet vor, in dem wir nach einer kurzen Aufwärmung gleich mit ersten Versuchen auf Ski beginnen konnten. Nach unseren Rutsch- und Gleitversuchen transportierte uns das Band immer wieder nach oben. Der freundliche Liftboy war aufmerksam mit dabei und erhöhte das Tempo des Bandes nach und nach.

In den folgenden Tagen steigerte sich das fahrerische Können der Kinder so weit, dass wir auch den Schlepplift am gegenüberliegenden Hang benutzen konnten.

Bequem Abwärts nach oben

Natürlich gab es anfangs den ein oder anderen Ausstieg zwischendurch, aber die Kinder lernten das Liften sehr schnell. Jetzt waren alle „richtige Schifahrer“.

Einige SchülerInnen schafften es dann auch auf den etwas steileren Tellerlift. Im Anschluss daran ging es mit dem Sessellift ganz nach oben zu einer längeren Familienabfahrt. Hier konnten die Kinder „richtig Gas geben“ und hatten viel Spaß.

In den Pausen verzehrten die Kinder ihr Lunchpaket. Danach nutzten sie den Schnee zum Beispiel zum Fußball spielen, einen Iglu bauen oder auch einfach von den Hügeln rutschen.

 
Schneespiele

In dieser Woche erlebten die Kinder jedes Winterwetter:

Leichten Schneefall, Wolken, Nebel, starken Schneefall und zu Beginn und zum Abschluss Kaiserwetter.

 
Zielschuss Sonne und Nebel

Besonders die Gondelfahrt aus dem anfangs grünen Tal durch dichte Wolken in strahlenden Sonnenschein war eine ganz neue Erfahrung. Insgesamt war es eine sehr gelungene Fahrt in den Schnee. Die Rückfahrt traten alle mit einem lachenden und einem weinenden Auge an:

Freude auf die Eltern, Geschwister und zu Hause, aber auch Bedauern, dass die schöne Zeit schon vorbei war.

Ein ganz herzliches Dankeschön noch einmal an die Wirtsleute und das Personal vor Ort und ganz besonders an die Peter-Maffay-Stiftung, die uns diese außergewöhnliche Fahrt ermöglicht hat.

Die ganze Fahrt wäre so nicht möglich gewesen, wenn nicht unser Förderverein uns mit Zuschüssen großzügig unterstützt hätte.

 

Autoren: S. Nierobisch und H.Laabs        

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Kletterprojekt hörgeschädigter Kinder der Schifreizeit 

 

Zunächst einmal möchte ich mich recht herzlich bei den Lehrerinnen Frau Laabs, Frau Nierobisch, Frau Lindner und Frau Zipperle sowie bei Frau Ramierez für die gute Zusammenarbeit bedanken auch für mich und dem Rest des Trainerteams sowie den Mitarbeitern der Kletterhalle Mensch Erlebniswelt war es eine große Herausforderung das Projekt durchzuführen.

Als Vorbereitung wurden 2 Schülergruppen, mit je ca. 10 - 12 Teilnehmern im Alter von 9 - 12 Jahren, in der Düsseldorfer Kletterhalle "Mensch" intensiv vorbereitet.

 

Klettergruppe

 

Das Ziel der Vorbereitungszeit war es, dass die Teilnehmer lernen den wichtigen, genauen Anweisungen der Trainer zu befolgen, denn ihr Vorhaben kann nur im Team verwirklicht werden.

 

Trainerin und Kletterer

Trainer mit Gruppe

  

Sie müssen lernen sowohl den Trainern, als auch den anderen Mitschülern 100% zu vertrauen, um dadurch den Mut zu haben eine Kletterwand zu erklimmen und sogar einen gesicherten "freien Fall" aus 10 m Höhe zu bewältigen.

 

Mutiger Sprung aus der Höhe

In der Wand

  

Auch die Lehrerkräfte der Schule waren begeistert, dass damit das Gemeinschaftsgefühl gefördert, gegenseitiges Vertrauen erlernt wurde und  den Schülern ein neues Selbstvertrauen gegeben wurde.

 
Aufgrund der Hörschädigung war es für die Kinder wichtig, die konkreten Anweisungen vorher zu befolgen und zu wissen, dass die Trainer immer in der Nähe sind.

Insgesamt ist die Vorbereitungszeit sehr erfolgreich verlaufen.

Für die Kinder war es wichtig, ein Gefühl dafür bekommen zu haben, etwas Außergewöhnliches zu schaffen. Das Erlebnis wird bei den Kindern nachhaltige Erinnerungen hinterlassen. 


Auch in Zukunft findet im Rahmen einer Kletter AG weiterhin einzelne Projekte statt.

K. Schauhoff

 


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